Die komische Distanz

Man sollte immer genau aufpassen was man so zu wem sagt. Sätze die herausfordernd mit: „Wenn du mir das Startgeld zahlst und mich hinfährst“ anfangen sind, auch wenn sie im Scherz geäußert werden, verhängnisvoll. Es kann so zum Beispiel passieren, dass man sich einen Marathonstartplatz erscherzt. Marathon – diese komische Distanz. Zugleich der Beginn der ernsthafteren Lauferei 2007 und damit positiv besetzt, wie auch etwas, zu dem mittlerweile völlig die Beziehung fehlt. 14 Marathons stehen in der Liste und das auch nur wenn man die beiden selbst veranstalteten mitzählt. Eine Bestzeit von 3:21:26 gelaufen beim ersten Marathon (was Angst und Tempotraining doch bewirken können) und danach stetig langsamer geworden. Von 14 gelaufenen Marathons vielleicht 6 mit der Ambition gelaufen ein ordentliches Ergebnis zu erlaufen. Aber auch auf der Distanz gab es dann mit der Zeit die Tendenz das Laufen mehr zu geniessen (auch weil mir das Laufen in der Nähe von 100 % auf 42 km immer Schwierigkeiten mit dem Kreislauf bereitet hatte), mit jemandem zusammen zu laufen, oder eben selber einen matschigen Marathon als Gruppenlauf anzubieten. Tendenz fallend also. Ein echter Freund mit echten Zielen was diese Distanz angeht war ich nie und werde ich auch wohl nicht werden. Das Laufen auf den längeren Distanzen, wo langsam aber sicher das Ziel anzukommen immer höhere Priorität hat bereitet einfach mehr Spaß, das Laufen zu Zweit oder in der Gruppe ohne ständig auf die Uhr zu schauen ist sehr angenehm. Marathon mittlerweile das, was irgendwann auf der Uhr passiert und nachdem das Laufen aber meist noch kein Ende hat. Eine virtuelle Marke in der schönen Landschaft da draußen.

Und trotzdem gibt es einige Fragen zu klären:

  • Wie fühlt sich Marathon so ohne Marathon Training an wenn man zusammen mit jemandem startet der eine feste Zeit vor Augen hat?
  • Ist es überhaupt möglich auf einmal 2 Minuten schneller auf jedem Kilometer zu sein und wie weh wird das tun?
  • Hat das mehr an Kilometern auch dort einen positiven Effekt, trotz der langsamen Geschwindigkeit?

Es wird also spannend in 10 Tagen. Irgendwie freue ich mich doch drauf! Es bleibt einfach eine komische Distanz.

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3 Gedanken zu „Die komische Distanz

  1. Willkommen im Mainstream! 🙂 Wie jeder normale Läufer machst du dir nun mehr Gedanken um so einen Marathon und deine Marathonzeit als um einen 70-100km-Lauf. Also doch alles unter Kontrolle! 🙂

    Viel Spaß und gutes Gelingen euch dreien!

    -Edit: Einen Satz und dieses ‚Edit‘ hinzugefügt.

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