Für eine handvoll gelbe Stangen (PussyRun 7.0)

Nichts hatten sich die beiden Veranstalter mehr gewünscht als endlich mit einer Tradition zu brechen. Die schon fast traditionelle Anzahl der Läufer, die die gesamte Strecke überleben, auf mehr als 6 zu erhöhen. Viele der vorheringen Ausgaben hatten eben genau diese Anzahl an Finishern und es schien ein Fluch über der Veranstaltung zu liegen. Die verflixte siebte Ausgabe hat diesen nun endlich gebrochen. Passenderweise schafften es genau 7 Läufer die 85 nonstop-Kilometer auf dem Wildnis-Trail des Nationalparks Eifel zu bewältigen. Auf der Nationalpark-Webseite mit vier Tagen beworben, hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass Zeiten zwischen 12 und 14 Stunden auch ausreichen um von Höfen nach Zerkall oder auch von Zerkall nach Höfen zu gelangen. Unabhängig von Jahres- oder Uhrzeiten. Das Pussy Wochenende wurde am Abend vor dem Lauf mit bester Laune und den üblichen Pflegefällen in Nationalpark Infopunkt in Zerkall mit einer Pasta-Party begonnen. Welch ein Gelage. Diesmal waren wir sogar besonders gut ausgestattet:

Nach der Schlafsackübernachtung gingen die Wecker um kurz vor sechs, Frühstück, Autos und Rucksäcke packen und ab nach Moschau-Höfen. Pünklich um 5 vor 8 ging es auf die Strecke. Zu dem Zeitpunkt gab es leider schon einen krankheitsbedingten Ausfall und der zweite sollte auch nicht lange auf sich warten lassen. Nach ungefähr 800 Metern und auf dem ersten etwas unebeneren Stück knickte einer unserer Kameraden um und musste nach ca. 20 km ins Versorgungsauto wechseln. Damit war der Druck immens. Es waren noch genau sieben Läufer mit Durchlaufambitionen verblieben – für den großen Traum von mehr als 6 Finishern durfte also nichts mehr Schiefgehen. Unterwegs war die Stimmung ausgelassen wie bei der Zusammenstellung der nicht immer pflegeleichten Charakte zu erwarten waren. Es wurde viel gelabert, gelästert, gelüstet, geliebäugelt, gelitten, gelahmt und auch ein wenig gelaufen.

Traumhafter Support,

p1100338

Trailpommes am vorletzten VP!!!

schöne Gespräche, viele blöde Wortspiele und immer schöner werdendes Wetter (bis hin zum umwerfenden Vollmond) brachten uns langsam aber sicher wieder zurück zum Grill, zum Bier, weiteren Gesprächen bis tief in die Nacht und zu unseren Schlafsäcken.

Es bleiben die Eindrücke, die neuen und alten Freundschaften, die Pläne, die Träume und ganz viel Angst vor der nächsten Ausgabe. Denn obwohl wir uns von vielen überflüssigen Wortwitzen befreien konnten, die Idee der nonstop-back-to-back-Pussy konnten wir nicht begraben…

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