Hermannsweg: Etappe 8

Die letzte Etappe führte uns von Detmold zum Lippischen Velmerstot. Schöner als wir und klüger beschreibt es vermutlich der Wanderkompass, was uns aber nicht davon abhalten soll, selbst unseren Senf dazuzugeben:

Auf der letzten 17 km-Etappe sind wir noch einmal an einigen landschaftlichen Highlights vorbeigekommen. Besonders hervorzuheben sind dabei sicherlich die Externsteine!


Mittlerweile beide sehr entkräftet sehnten wir nun das Ende des Hermannswegs herbei. Die eine GPS Uhr zeigte 169 km das andere Gerät knapp 165 km. In jedem Fall der erste 100 Meiler in 2017 und das zu zweit und beinahe autark. Der VP Sucher hat mit dieser Tour bis auf wenige 100 Meter seine 661-Challenge abgeschlossen. Bei 5 verbleibenden Tagen im März eine beachtliche Leistung! Wir waren 30 Stunden und 20 Minuten nonstop draußen unterwegs. Es ist ein wunderbarer Wanderweg und wir werden sicherlich wenn wir ausgeruht sind ein paar Worte darüber verlieren. Auffällig war, dass wir ganz zu zweit allein über diese lange Zeit tadellos funktioniert haben und den Spaß nie verloren haben. Die schweren Momente des anderen richtig zu deuten, ist dabei genau so wichtig wie dezent lenkend einzugreifen. Wir hoffen euch hat diese „etwas näher dran sein“ gefallen und wir möchten uns mit einem Tipp ins Bett verabschieden: Nickerchen im März nachts auf Bänken längs von Höhen/Kammwegen ist möglich aber nicht komfortabel und erholsam!


Ist das DNF auch noch so nah – einfach weiter machen und es wird wieder wunderbar!

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6 Gedanken zu „Hermannsweg: Etappe 8

    • Danke für die Glückwünsche. 🙂 Wir können den Hermannsweg auch nur sehr sehr nachdrücklich empfehlen. 😉 Hoffentlich kommen wir in naher Zukunft auch noch dazu einen ausführlichen Bericht zu schreiben: Über die einzelnen Etappen, die Einteilung, wo es Versorgung gibt, was für Fehler wir gemacht haben und was besonders gut geklappt hat. 😉 Vielleicht sind da dann ja noch ein paar Hilfreiche Infos für dich dabei. 🙂

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    • Danke! Das ist uns dieses Mal wirklich nicht ganz leicht gefallen. 🙂 Ganz alleine waren wir aber nicht: Zum einen waren wir zu zweit; so hatte ich zum Beispiel mit dem Pfadsucher jemanden dabei, der mich sehr gut kennt. Auch haben wir beim Start, nach Kilometer 63 und am Ende Unterstützung durch meine Familie gehabt. Dann gab es viele nette Menschen unterwegs, viele kurze freundliche und offene Begegnungen, die uns Kraft geschenkt haben. Und zu guter Letzt haben wir ja zwischenzeitlich immer etwas zum Besten gegeben und dabei gesehen, dass es doch ein paar Leute gibt, die mit Interesse verfolgen, was wir so anstellen, die vielleicht nicht persönlich, aber doch vielleicht ab und an mal in Gedanken bei uns waren. Das ist auch schon sehr viel wert. Auch wenn wir beide jeden einzelnen Schritt alleine machen mussten und uns niemand diese Schritte abnehmen konnte, so wissen wir doch, dass wir auf dem ganzen Weg nicht ganz alleine sind. 😉

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    • Danke, Christian. 🙂
      Da kann ich dir nur beipflichten: Die Strecke ist wirklich super für einen langen herausfordernden aber auch schönen Lauf. Vermutlich müsste man sich, um das Ding wirklich als Veranstaltung anzugehen vorher noch ein paar Gedanken machen: Ein paar wirklich nette Sehenswürdigkeiten wie die Hexenhöle, die Dörenther Klippen, die Himmelsleiter, die Ravensburg, die Hünenburg o.ä. liegen nicht direkt an der Strecke. Dann gibt es (mindestens) drei Stellen (Tecklenburg, Oehrlinghausen und direkt am Lippischen Velmerstot), an denen sich der Hermannsweg teilt und es zwei Möglichkeiten gibt, den Markierungen zu folgen. Im Abschnitt nach Bielefeld fehlte dann zum Teil die Markierung, sodass wir dem Track von wanderkompass.de folgen mussten, welcher an anderer Stelle aber sehr deutlich von der Markierung abwich. Da müsste Jan-Olof sich dann überlegen, wie er das gerne machen würde (Markierung folgen oder GPS-Track und was ist der ‚offizielle‘ Weg an den Gabelungen). 😉 Ansonsten müsste man vermutlich gar nicht so wahnsinnig viel investieren. Die Strecke ist ja schon da! 🙂 Aber wir warten da gespannt ab und würden uns sicher auch über so einen Lauf freuen: Der wäre sicherlich eine schöne Ergänzung fürs Programm. 🙂

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