Lauftagebuch

20150718_Heimatrunde

Es war mal wieder Zeit für eine kleine Tour rund um Herdecke. Zeit Dortmund und das Wohnzimmer mal aus der Ferne winzig klein in der Sonne glitzern zu sehen – wird echt wieder Zeit für Fußball!Foto 18.07.15 07 55 30

Zeit für Gedanken an das nächste Wochenende, wo die Berge rund um Davos locken – für mich auch so etwas wie ein Test, was in Zukunft noch so gehen könnte. Wie vertrage ich die Berge bei einer längeren Veranstaltung – gibt es noch genug Zeit zum Genießen?

Und natürlich Zeit an den Mai 2016 zu denken. Den neuen Socken schon mal den Hengsteysee zeigen (um km 60), sich mit alten Lauffreunden zu treffen und über die Verpflegung bei der TorTour de Ruhr zu sprechen. Pläne schmieden, taktische Überlegungen anstellen! Kurz Zeit um zu realisieren das es noch 100 km ab hier sind und einen kurzen Gedanken daran zu verschwenden wie es sich wohl anfühlen würde wirklich am Rheinorange in Duisburg die 100 Meilen voll zu machen…

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20150613_Göhl-Marathon

Die Fluss Göhl als lohnendes Laufprojekt war mir im Frühjahr 2015 auf einer kleinen Aufwärm-Tour zu einem der Halfzwaren von Willem aufgefallen. Damals lagen weite Teile der Flusslandschaft im Dunkeln vor mir, also wurde es wirklich Zeit für eine Tour im Hellen! In der üblichen Zweierbesetzung ging es vom üblichen LTB-Aachen Treffpunkt 6 km die Trails des Aachener Waldes in Richtung Belgien hoch. Die Quelle der Göhl liegt im deutsch/belgischem Grenzgebiet in der Nähe des Grenzübergangs Lichtenbusch. Von dort sind wir dem Fluß auf seinen ersten knapp 20 km durch sowohl belgisches, als auch niederländisches Gebiet gefolgt. Die Maßgabe dabei war die Übliche: möglich die kleinsten Wege und möglichst nah am Fluss. Das was uns dann auf dieser Strecke erwartete waren, neben 3 Stunden Regen, absolut wunderbare Landschaften auf allerbesten Trails. Offene Wiesen mit nur einer ungefähren Ahnung des genauen Wegverlaufs, absolut zugewachsene Trampelpfade, Matschwege am Wasser, alte Bergwerksruinen, verwunschene Wälder, traumhaft schöne Flussbiegungen … Ich weiss nicht viel über Belgien und die Niederlande und kenne sie kaum, aber die Freiheit und Freude die sie einem beim Laufen durch die lockere Auslegung des Begriffs „Privatgelände“ und durch ein absolut einzigartig ausgebautes Netz an Wanderwegen bereiten ist unglaublich! Augen auf und Staunen! Der Rückweg nach Aachen brachte die Tour auf ca. 43 km – ein perfekter Vormittag!


20150221_Trainingslauf im Aachener Wald

Es gibt nichts Spannenderes als sich mit erfahreneren Läufern auszutauschen. Heute war so eine Gelegenheit. Eine Stunde voller Begeisterung über das Laufen diskutieren und dabei Geschichten aus längst vergangener zu erfahren. Über Marathons in mittlerer Geschwindigkeit (2:40 h), über unglaubliche Trainingsleistungen, über spannende Wettkämpfe, über Regeneration, über Tempoläufe und Intervalltraining, über Verletzungen und über Kräftigungsübungen. Insgesamt ein wundervoll inspirierender Waldspaziergang. Besser gehts nicht! Fühlte sich ein wenig so an wie Wissenstransfer von der älteren zur jüngeren Generation!

20141122_Sprockhövel – Herdecke:

25 km, 800 hm. Geplant war es als schöner Wochenendbeginn auf netten Pfaden. Hat alles in allem auch ganz gut geklappt. Der GPSies-Track auf der Uhr war am Start zweimal so schwer zu sehen, dass ich ihn glatt verpasst habe. Ein weiteres Highlight war der auf der Karte klar erkennbare Pfad hinunter in ein schönes Tal. Schnell wurde klar: den Pfad hat seit sicher 10 Jahren niemand mehr betreten – umso besser. Die paar Dornen sollten mich nicht abhalten. Tatsächlich etwas ärgerlich wurde es dann nur als plötzlich ein fest verschraubtes Gatter auftauchte, das noch dazu mit „Warnung vor dem Hunde“ bestückt war. Nicht das aus dieser Richtung auch nur irgendein Mensch kommen könnte bei den ganzen umgefallenen und verrottenden Bäumen, den Ginsterbüschen mitten auf dem Pfad und den Brombeerranken. Es blieb also nur die absolute Notfalloption: umdrehen und wieder zurück durch die Dornen. Warum nicht zweimal Spaß? Der Rest verlief dann halbwegs normal, auch wenn die Verfassung so naja war.

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