3. mAMa 2017

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3. mAMa (matschiger Aachen Marathon) 04.02.2017

Der Laufbericht:

Schön, dass ihr die mAMa wieder besucht habt. Schon unsere dritte Ausgabe und wie es aussieht wollen ein paar von euch sogar, dass wir das noch ein weiteres Mal tun. Das ehrt uns. Und das obwohl wir für die dritte Ausgabe mächtig an der mAMa-Strecke rumgeschraubt haben. Hier ein Stück Weg durch ein Stück Nichts ersetzt. Hier ein bisschen Trail durch ein bisschen Klettern ergänzt. Wir wollten euch zeigen, was für uns das Laufen ausmacht. Das Erlebnis der Natur, das Gefühl sich dort zwischen all den unendlich vielen Wurzeln zu verlieren um Ruhe zu finden und zu sich zu kommen. Unsere Freude bei der Entdeckung eines jeden neuen kleinen Details (und seien es nur wenige neue und besser Meter) ist enorm. Oft schauen wir nach ein paar Kilometern Genuss auf die Uhr und die Stunden sind verflogen. Man wird kein guter Läufer damit, aber es schärft die Sinne, es befreit den Kopf und gibt einem etwas mehr Gelassenheit.

Das Wetter war warm genug für das langsame Tempo und der Regen gegen Ende auch nicht dramatisch. Der Winter war so trocken wie lange nicht – der Matsch war zwar da, hatte aber eher diese klebrig-zähe Qualität :).

Wir möchten euch ausdrücklich Loben. Ihr seid mit uns gekrabbelt, gewatet, habt die unendlich vielen Bäche und Pfützen bezwungen, die Dornen toleriert und die Zäune überwunden. Ihr habt die Wiesen erdulded obwohl sie teilweise echt beschissen waren. Das war großes Kino. Obwohl ihr ganz unterschiedliche läuferische Erfahrung mitgebracht habt, sind wir doch gemeinsam da durch. Wir sind sehr zufrieden und hoffen euch hat es auch gefallen. An die Zukunft des mAMa denken wir in der Zukunft. Gerade nur mal kurz nachgeschaut, der erste Samstag im Februar wäre der 03.02.2018. SchaumAMa!

Hier sind unsere Finisher – mAMa ist sehr stolz auf euch alle!

  1. Rainer Gerlach (mAMa halblang)
  2. Helmut Hardy
  3. Stefan Vilvo
  4. Désirée Sauren
  5. Jörg Segger
  6. Eva Bohlender
  7. Maximilian Hunold
  8. Stefan Jung
  9. Michael Kemper
  10. Helmut Müller
  11. Inga Weßels
  12. Xiabingqing Wu
  13. Frank Müller
  14. Lisa Limbach
  15. Jean Herpers (zu Besuch bei mAMa)
  16. Emoyeni (zu Besuch bei mAMa)
  17. Björn
  18. Tim

Für eure Statistik dürft ihr euch notieren: 46 km – 7:19 h Laufzeit.

Fotos/Videos:

Hier eine Liste der Fotos und Videos, die laufend aktualisiert wird:

Und nun zum Wesentlichen: das ESSEN:

Chipsmuffins a la mAMa

Zutaten für 48 kleine Muffins:

  • 375 g Mehl (mAMa hat Dinkelvollkornmehl genommen, ihr habt freie Wahl)
  • 1 Pck frische Hefe
  • 1 TL Zucker oder ein Dicksaft eurer Wahl
  • 1 rote Paprikaschote
  • 100 g gesalzene und geröstete Cashewkerne
  • 300 g Chips (Sorte nach gew. Geschmack, mAMa mag‘s salzig od. scharf)
  • 1 TL Salz
  • 100 ml Olivenöl
  • 125 ml warmes Wasser
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • 25 g Tiefkühlkräuter
  • Zusätzlich: 48 kleine Muffinförmchen

Zubereitung:

  1. Hefeteig vorbereiten: Das Mehl in eine Schüssel packen, eine Mulde darin formen, das lauwarme Wasser reingeben, ebenso wie Zucker (oder Dicksaft) und die frische Hefe (zerbröselt). Dann die Schale für ca. 10 Minuten oder die Dauer des nächsten Schritts zudecken.
  2. Paprika (gewaschen und entkernt) fein hacken, Cashews hacken, Chips zerbröseln (Tüten aufmachen und dann zusammendrücken/aufrollen funktioniert ganz gut).
  3. Hefeteig fertigstellen: Die Hefe sollte ein wenig aktiv geworden sein. Nun Olivenöl, Senf und Kräuter hinzugeben und alles durchkneten, bis es ein glatter Teig ist. Das Ganze dann für eine gute halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Wenn der Teig aufgegangen ist, noch einmal zusammenkneten und dann 200g Chips, die Paprika, die Cashew-Kerne und das Salz gut einkneten. (Wenn man die Würzung noch anders gestalten möchte, zum Beispiel mit etwas Chilipulver, ist das ein guter Zeitpunkt)
  5. 100g Chips auf einen Teller verteilen
  6. Den Teig in 48 kleine Kügelchen formen, diese durch die Chips auf dem Teller rollen und dann die in die Muffinförmchen gegeben werden. (Größe ist leicht abzuschätzen, wenn man den Teig viertelt und dann aus einem Viertel jeweils 12 Kugeln macht. Die Kugeln sollten die Förmchen in etwa ausfüllen.)
  7. Im Ofen für ca. 25 Minuten backen. (Ober- und Unterhitze: 190 Grad Celsius; bei Umluft reichen 170 Grad Celsius)
  8. Genießen.

Die Anregung hierzu kommt von Dr. Oetker; das Rezept wurde aber deutlich verbessert: https://www.oetker.de/rezepte/r/chips-muffins.html

Türkische Pizza:

Die türkische Pizza hat sich die mAMa nicht selbst ausgedacht sondern hier nachgekocht:

http://vegan-und-lecker.de/2013/07/02/tuerkische-pizza/

Wenn so gemacht wie dort beschrieben absolut genial für zum am Tisch mit Freunden genießen. Sollte man wirklich mal gemacht haben. Für die schnelle Trailvariante wird nur die Paste in einer Pfanne zubereitet und kann dort dann erstmal verbleiben. Wenn die Zeit reicht ist ein selbst gemachter Hefeteig natürlich genial. Sonst gibt es den Teig auch fertig zu kaufen (Kühlregal, Pizzateig) wenn mal gar keine Zeit ist – auspacken, aufs Blech, Paste drauf und für 20 min bei 200 °C in den Ofen. Fertig. Im Winter geht statt der frischen Petersilie auch die gefrorene Variante. Auf keinen Fall weg lassen! Zusammen mit dem Kreuzkümmel macht die Petersilie den super Geschmack aus. Auch dort gilt – mit frischer Petersilie im Sommer ists noch einmal eine Klasse besser!

Das Rezept für den Espresso-Kuchen, die Bohnenbällchen und die Maisschnitten haben wir aufgrund der hohen Beliebtheit seit der ersten mAMa unverändert gelassen. Im Bericht von damals findet ihr die einfache Variante zum Nachmachen. Wenn ihr wollt, können wir aber auch mAMas  Spezial-Variante offenlegen, die einfach ein bisschen mehr Variation in den Hülsenfrüchten zulässt (statt Kidneybohnen nimmt mAMa, was es gerade so im Schrank an getrockneten Hülsenfrüchten gibt, und kocht die dann vor).



Streckenupdate 01.01.2017:

Frohes Neues liebe mAMa-Starter. Wir waren als erste Handlung in diesem Jahr draußen im Wald mit dem Plan den neuen Streckenabschnitt zu verinnerlichen. Und wir haben direkt weitere Optimierungen gefunden. Ihr werdet die mAMa zwischen KM 2 und 5 teilweise nicht wieder erkennen. Ein paar Beispielbilder:

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Hier ist der Link zur vollständigen Sammlung unseres Ausfluges (Achtung: nicht alle Bilder sind von der mAMa!).

Ankündigung:

„The return of the mAMa“

Es ehrt uns sehr schon jetzt auf eine mögliche Ausgabe 2017 angesprochen zu werden. Wir versprechen alles zu geben um es wahr zu machen! Wir schlagen vor, in guter alter Tradition den ersten Samstag im Februar für unseren kleinen Ausflug zu nutzen. Alles weiter später – ist ja noch ein wenig Zeit!

Zur Vorbereitung:

Unten findet ihr den Track und die unveränderte Ausschreibung der letzten beiden Ausgaben. Schaut euch das gut an. Wir behalten uns vor die Strecke geringfügig anzupassen und zu optimieren – ihr bekommt irgendwas zwischen 42 und 45 km, das steht fest. Wenn ihr dann auf der Liste stehen wollt, dann meldet euch! Irgendwann gibts dann nen Mailverteiler über den im Januar 2017 die letzten Details ausgetauscht werden. Bis dahin gilt: fleißig laufen!

mama

Teilnehmerliste:

bestätigt:

  1. Rainer Gerlach
  2. Helmut Hardy
  3. Stefan Vilvo
  4. Désirée Sauren
  5. Jörg Segger
  6. Eva Bohlender
  7. Maximilian Hunold
  8. Stefan Jung
  9. Michael Kemper
  10. Helmut Müller
  11. Inga Weßels
  12. Xiabingqing Wu
  13. Frank Müller (Arrrrrhhhh!!!)
  14. Lisa Limbach
  15. Björn
  16. Tim

unbestätigt:

  1. Lucia Lauxmann
  2. Johannes Anton Artz
  3. Holger Schrimpf

Teilnehmerlimit: 20+x Läufer – WIR SIND VOLL – außer ihr fragt noch ganz lieb und kommt dann noch spontan dazu!!!


Track:

Hier die handgemalte-absolut genaue-Streckenübersich (.hagSÜ) zur Übertragung auf diverse Endgeräte (auch gut zum Ausdrucken auf Papier geeignet). Zur Orientierung ziemlich unwirksam, aber schön anzuschauen!

mama_2017_streckenbeschreibung

Ausschreibung:

Aachen hat keinen Marathon; das wollen wir ändern. Na ja, das ist eigentlich eher die Ausrede dafür, dass wir euch hiermit zu einem gemütlichen Trainingslauf (auch wenn wir selbst keine Ahnung haben, warum und wofür das eigentlich „Training“ sein sollte) auf einer unserer größtenteils selbst zusammengebastelten Laufstrecken einladen möchten. Wir dachten uns: Die Strecke ist größtenteils so schön, dass wir es nicht übers Herz bringen, sie euch weiter vorzuenthalten. Es handelt sich selbstverständlich um keine offizielle Laufveranstaltung sondern nur um einen privaten „Trainingslauf“. Stark inspiriert von Stefan Vilvos super Ausschreibungen zum NETT und NEU kommt jetzt schonmal alles, was es nicht geben wird:

  • Verpflegung (Rucksack auf und los),
  • Markierung (GPS-track bekommt ihr selbstverständlich – also, ihr könnt ihn beim Laufen aufzeichnen),
  • Streckenposten-/sicherung (haltet euch wenn notwendig am Nebenmann oder an der Nebenfrau fest),
  • Rettungsdienst (DE: 112, BE: 100),
  • Zeitnahme (schafft ihr schon selbst ;)),
  • Wertungen, Preise, Auszeichnungen & Siegerehrungen (???),
  • Duschen (vielleicht könnt ihr zwischendurch in einen Bach springen),
  • Startgeld oder Startnummern,
  • Haftung (eigene Rechnung und Gefahr, ihr kennt das Spiel – mit Trailschuhen habt ihr aber vielleicht ab und an Haftung am Boden).

Ohne all diese belastenden Dinge können wir uns also ganz auf das Wesentliche konzentrieren: Laufen! Es gibt aber doch ein paar Dinge, die wir euch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bieten können:

  • wunderbarer Matsch oder wunderbares Eis – oder beides,
  • wunderbare Singletrails über breite Wanderwege (in Belgien habe sie doch eine teils recht ulkige Vorstellung von dem, was Kuhwiese und was Wanderweg ist),
  • wunderbare Singletrails am Bach mit Wurzeln,
  • wunderbare Singletrails ohne Bach aber mit Wurzeln und im Wald,
  • wunderbare Singletrails, die zumindest im Sommer fast zugewachsen sind,
  • wunderbare Stellen, die kaum zu laufen sind (siehe oben: Matsch und Kuhwiesen) sowie
  • wunderbar Matsch fun!

Ihr seht also: Es lohnt sich. Die Strecke ist noch nicht vollständig fertig (die ersten ca. 8 km sind noch auf großen Wegen und wir geben alles, vermuten aber, dass wir ein paar Fahrradwege nicht vermeiden werden können), wird jedoch am Ende irgendwas zwischen Marathon und 50 km betragen (euch bleiben also die Strapazen eines Ultramarathons erspart, einen Marathon aber werdet ihr euch in euer Büchlein schreiben können). Anmeldung an pfadsucher@posteo.de, dann kommt ihr in den Verteiler, über den wir ab und an mal einen Organisationszwischenbericht durchgeben werden und, sobald fertig, euch die wunderbaren GPS-Daten übermitteln werden (also vermutlich nach dem Lauf). Wer sich schonmal einen Eindruck über die Art des Laufens verschaffen will, wie wir sie lieben, sei auf: https://pfadsucher.wordpress.com verwiesen. Dort findet ihr neben einer Teilnehmerliste (zur Ausspähung der Konkurrenz) auch alle anderen relevanten Infos.

Die Eckdaten zum Schluss:

Start: Ludwig-Kuhnen-Stadion Aachen (Parkplätze), Ecke Forster Weg/Branderhofer Weg

Startzeit: 09.00

Lauftempo: Gruppenlauf, je nach Witterung zwischen 7:00 und 8:00/km

Bei allen weiteren Fragen: kurze Mail genügt! Hoffentlich habt ihr genauso viel Bock drauf wie wir!

Die matschige Chaos-Splittergruppe vom LTB Aachen (Björn und Tim)

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